Das Zeiss-Großplanetarium (Foto: AS)
Eingang zum Zeiss-Großplanetarium (Foto: AS)

Melodische Reise durch den Kosmos

Ein Planetarium projiziert nicht nur mittels spezieller Technik den naturgetreuen Sternenhimmel auf seine Kuppeldecke, sondern versteht sich auch als Wissenschaftstheater. In diesem Sinne kannst Du eine außergewöhnliche Reise durch den Kosmos, unterlegt mit Klassikern der Filmmusik, antreten. Die technisch beeindruckende 2-D Projektion dauert eine Stunde und nimmt Dich mit ins Universum. Präsentiert werden die verschiedenen Planetenkonstellation, die bekannteren wie Erde und Mars erlebt man im Zoom auf sich zukommend, dazu gibt es die von John Williams komponierte, ikonische Musik für, na, welchen Film hat er intoniert? Überhaupt macht es großen Spaß, zu raten, welche Melodien zum Flug durch die Ringe des Saturn, zur verschneiten Landschaft oder zu grünen Polarlichtern erklingen. Wenn Du mitzählen willst: Es sind 18 an der Zahl.

Besonders beindruckend wirkt es am Firmament, wenn zwei Spiralgalaxien miteinander verschmelzen. Aber auch, wenn das Raumschiff an den Kugelsternhaufen vorbei rauscht, ist das irre. Wenn der Neutronenstern die Form einer Pusteblume annimmt, gibt es etwas Klavier auf die Ohren. Das sind die einzigen Klänge eines französischen Komponisten. Natürlich dürfen in der Darbietung die Schwarzen Löcher nicht fehlen. Wenn Du aufmerksam durch das Foyer des Zeiss-Planetarium wanderst, kannst Du auch dort schon ein Display mit dem Phänomen dieser Weltraumregionen mit extrem starker Anziehungskraft, in denen nicht einmal Licht entkommt, entdecken.

Nun flimmern Aufnahmen von Sanddünen über die halbkugelförmige Leinwand, passend dazu gesellen sich Klänge des international bekannten und populären deutschen Musikproduzenten Hans Zimmer. Den Abschluss bildet der Titelsong vom 1986er Kultfilm Sidney Potiers. Geschaffen wurden Musik und Lyrics vom Trio John Barry, Ulrich Herkenhoff und Florian Merz. Sicher erinnern sich alle an den Satz von Karen Blixen: „Ich hatte eine Farm in Afrika …“. Nicht zuletzt wartet eine grandiose Zugabe auf Dich. Um nicht zu viel zu spoilern nur der Vergleich: Kometen sind wie Eisberge. Wenn dieser Himmelskörper der Sonne zu nahe kommt, erhitzt sich sein Eiskern extrem und das Eis verwandelt sich in Gas. Teile brechen ab oder lösen sich auf. Welche Assoziation fällt Dir dazu ein? Richtig, Leonardo DiCaprio und Kate Winslet spielen die Hauptrollen.

In der „Cosmic“-Reihe lassen sich mit unterschiedlichen Musikrichtungen und Visualisierungen die Sphären des Alls erkunden. Es gibt neben den Kinomelodien auch Cosmic Jaz, Cosmic Oper oder Cosmic Rock.

TERMINE:
Fr, 27.03.2026, 21.30 Uhr
Sa, 04.04.2026, 20.30 Uhr
Do, 09.04.2026, 21.30 Uhr
Mi, 22.04.2026, 21.30 Uhr
Fr, 01.05.2026, 21.30 Uhr
Fr, 22.05.2026, 21.45 Uhr
Fr, 05.06.2026, 21.30 Uhr
Sa, 20.06.2026, 21.00 Uhr

ORT:
Zeiss-Großplanetarium, im Planetariumssaal
Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin

EINTRITT:
16,- /erm. 12 Euro

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