Film-Club mit Abstimmung

Vielleicht kennen ihn noch nicht alle, aber es wird höchste Zeit, das nachzuholen. Denn der Sonntags-Club ist einer der traditionellsten Vereine der Stadt, gegründet in den 70er Jahren im wilden Ostberlin. Lesben, Schwule, Bisexuelle und alle Neugierigen könne neben Beratungen auch ein Potpourri an kulturellen Veranstaltungen genießen.
So zum Beispiel hat sich Helmut das queere Filmprojekt ausgedacht, eine nette Idee, die einmal im Monat zur Umsetzung gelangt.

Drei Filme werden in kurzen Trailern vorgestellt. Das Publikum ist zugleich die Jury. Per Handzeichen wird abgestimmt und der Favorit gewählt. Bevor es zum Hauptfilmgucken geht, steht noch ein nostalgischen Vorprogramm auf dem Plan. Alte Werbung und Ausgaben geschichtsträchtigen Wochenschauen flimmern über die Leinwand.

Am Sonntag, 28. Februar, 19.30 Uhr

Zur Disposition stehen folgende Filme:

„Pride“, Regie: Matthew Warchus, GB 2014
„Lola + Bilidkid“, Regie: Kutlug Ataman, Türkei 1999
„Coming in“, Regie: Marco Kreuzpainter , D 2014

Der Eintritt zum Film-Club ist frei. Natürlich freut sich der Sonntags-Club, wenn das eine oder andere Getränk geschlürft wird. Die Preise sind absolut moderat und die transgender Bedienung ganz zauberhaft.

 

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